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Häufig gestellte Fragen

Test

Die App ist ausschließlich über den Mac App Store und den Microsoft Store erhältlich. Beide Stores handhaben das Testen unterschiedlich.

Der Mac App Store bietet für die macOS-Version leider keine Möglichkeit, Einmalkauf-Apps zu testen. Manche Entwickler lösen das, indem sie ihre App kostenlos anbieten und die Funktionen in frei, zeitlich begrenzt und unbegrenzt mit In-App-Kauf unterteilen. Square Sketch soll jedoch eine klassische App sein, bei der die Kosten bereits beim Herunterladen feststehen und die Oberfläche bei der Nutzung frei von Hinweisen auf mögliche kostenpflichtige Funktionen ist.

Gelegentlich gibt es für die macOS-Version Beta-Tests über TestFlight, an denen du gern teilnehmen kannst. Diese Beta-Tests sollen nach den TestFlight-Nutzungsbedingungen in erster Linie dazu dienen, dem Entwickler Feedback zu geben und nicht, um eine Kaufentscheidung zu treffen.

Der Microsoft Store bietet für die Windows-Version die Möglichkeit an, die App für 30 Tage zu testen.

Plattformen

Für eine optimale Integration in das jeweilige Betriebssystem werden die nativen Entwicklungswerkzeuge und App-Stores von Apple und Microsoft genutzt. Zwischen dem Mac App Store und dem Microsoft Store besteht leider keine Möglichkeit, Lizenzen auszutauschen.

Da Apple mit Swift und Microsoft mit C# auch unterschiedliche native Programmiersprachen einsetzen, entsteht ein höherer Entwicklungsaufwand, da es keinen gemeinsamen Quellcode gibt. Der Vorteil ist, dass die Plattform besser unterstützt und ausgereizt werden kann. Besonders macOS-Nutzer legen großen Wert darauf, dass es sich um eine vollständig native App handelt.

Wenn du die App auf beiden Plattformen verwenden möchtest, zieh bitte den Kauf einer separaten Lizenz im Mac App Store und im Microsoft Store in Erwägung. Damit unterstützt du den zusätzlichen Entwicklungsaufwand für eine bestmögliche Betriebssystemintegration.

Es gibt im Moment noch keine konkreten Pläne für eine Umsetzung, da noch nicht klar ist, ob die Bedienung noch genauso gut funktioniert.

Handschrift: Das aktuelle Bedienkonzept ist für Maus/Trackpad und Tastatur optimiert. Der Wechsel zwischen diesen Eingabegeräten erfolgt intuitiv, je nachdem ob eine geometrische Form oder Text hinzugefügt werden soll. Mit einem Stift in der Hand würde man allerdings Text intuitiv handschriftlich schreiben wollen. Handschrift ist in Square Sketch bewusst nicht vorgesehen, da Entwürfe mit der App mehr eine professionelle und weniger eine persönliche Ausrichtung haben.

Einhandbedienung: Die Bedienung ist aktuell auf eine beidhändige Benutzung ausgelegt, wo durch Halten von Tasten ein Wechsel zum Auswahl-, Verschiebe- und Löschwerkzeug erfolgt. Eine iPad-Version müsste allerdings auch eine Einhandbedienung unterstützen, da eine Hand oft zum Halten des Geräts benötigt wird.

Touchbedienung: Eine iPad-Version sollte auch die Situation unterstützen, wenn keine Tastatur und kein Stift vorhanden ist. Das Bedienkonzept müsste dann auch mit relativ ungenauen Toucheingaben auf der Zeichenfläche funktionieren.

Es ist eine Version geplant, die auch unter Linux läuft. Es gibt im Moment aber noch keine konkreten Pläne, wann und mit welcher Technologie die Umsetzung erfolgt.

Eine einfache Portierung ist nicht möglich, da die bisherigen Versionen für eine optimale Plattformintegration auf native Frameworks setzen, die Linux nicht unterstützen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Diese Beschränkungen sind bewusst so gewählt und sind eine Art Markenzeichen der App. Square Sketch soll immer so minimalistisch bleiben.

Minimalistische Gestaltung: Die Möglichkeiten sind mit kariertem Papier vergleichbar, wie es in der Praxis häufig verwendet wird. Ein bis zwei Stifte und eine Schriftgröße eignen sich perfekt für Entwürfe und deren Inhalt, ohne dabei in Richtung Grafikdesign abzudriften und von Gestaltungsfragen abgelenkt zu werden.

Tradition: Trotz der begrenzten Möglichkeiten sollten sich damit alle Ideen visualisieren lassen. Bei vielen traditionellen Medien wie Büchern oder Blaupausen stand beispielsweise eine zweite Farbe aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht zur Verfügung, was meist kein Problem darstellte. Diese Beschränkung kann sogar die Kreativität fördern.

Kombination: Auch in Entwürfen ist manchmal ein gewisses Maß an Gestaltung erforderlich, um eine visuelle Hierarchie zu erzeugen. Selbst mit wenigen Optionen ist das möglich, da sie sich unterschiedlich kombinieren lassen und so viele Varianten entstehen.

Überschriften: Statt eine Überschrift größer zu machen, kannst du sie fett gestalten, farblich hervorheben oder mit dem Zeichenwerkzeug unterstreichen oder einrahmen. Wenn der Entwurf in ein Dokument eingefügt wird, können größere Überschriften auch im Dokument selbst gesetzt werden.

Strichbreiten: Square Sketch gleicht die beiden Strichbreiten an die der normalen und fetten Schrift an, sodass ein harmonischer Eindruck entsteht. Das ist jedoch nur bei einer Beschränkung auf eine Schriftgröße und zwei Strichbreiten technisch einfach umsetzbar. Wenn zwei Strichbreiten nicht ausreichen, kannst du sie mit anderen Optionen kombinieren (Hervorhebung, Strichelung), um eine größere Vielfalt zu erzeugen.

Farben: Viele professionelle Designs beschränken sich auf eine geringe Anzahl von Farben, um den Betrachter nicht zu stark vom Inhalt abzulenken. Eine Vordergrundfarbe mit einer zusätzlichen Hervorhebungsfarbe kann noch intuitiv erfasst werden. Bei einer weiteren Hervorhebungsfarbe entsteht bereits ein Interpretationsspielraum, der ablenken kann.

Gepunktete Linien sind nicht geplant, da sie in Konkurrenz zu gestrichelten Linien stehen würden.

Auf niedrigen Zoomstufen wären beide schwer zu unterscheiden. Wenn sie unterscheidbar sind und beide Varianten gleichzeitig vorkommen, könnte das beim Betrachter die Frage aufwerfen, welche unterschiedlichen Bedeutungen sie haben. Wenn nur eine Variante vorkommt, wird beim Zeichnen die Frage aufgeworfen, welche der beiden Variante genutzt wird.

Bei einer minimalistischen Gestaltung wird versucht, solch konkurrierenden Optionen zu vermeiden, da sie sowohl beim Betrachten als auch beim Erstellen vom Inhalt ablenken können.

Wenn du verschiedene gestrichelte Linien benötigst, kannst du sie mit anderen Optionen kombinieren und beispielsweise zusätzlich hervorheben oder fett gestalten.

Auf klassischem Papier ist eine Schraffur eine einfache Möglichkeit, mit dem Stift eine Fläche anzudeuten, ohne sie aufwendig auszumalen. Auch auf frühen Plottern war sie meist die einzige praktikable Methode zur Darstellung von Flächen.

In digitalen Skizzen kann eine Fläche hingegen mühelos vollständig gefüllt werden, was auch häufig ruhiger und harmonischer wirkt. Deshalb war die Entscheidung nicht einfach, ob die App im Hinblick auf eine minimale Gestaltung überhaupt eine Schraffur unterstützt sollte. Da sie jedoch ein typisches und prägendes Element von Skizzen ist, wurde sie schließlich als Füllstil integriert.

Unterschiedliche Schraffurstile sind jedoch nicht vorgesehen, da zahlreiche weitere Gestaltungsmöglichkeiten der Philosophie der App widersprechen würden. In technischen Zeichnungen werden oft zwei unterschiedliche Schraffuren verwendet, um zwei angrenzende Flächen zu unterscheiden. In der App können stattdessen zwei unterschiedliche Füllungen (schraffiert und durchscheinend) oder Farben (normal und hervorgehoben) dafür eingesetzt werden.

Features

Die App bildet das Zeichnen mit Stift und Papier nach, wobei ein Lineal und Zirkel als Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Der Vorteil ist, dass allein damit beliebig komplexe geometrische Formen zusammengebaut werden können, ohne eine Vielzahl an Werkzeugen zu benutzen. Neben der Einfachheit greift die App aber auch dieses Prinzip auf, weil das Zeichnen von Linien und Kreisen gut über Zeigergesten abgebildet werden kann.

Wie bei Stift und Papier wird ein Rechteck daher aus vier Linien zusammengesetzt. Abgerundete Ecken werden ebenfalls einzeln konstruiert. Wird das Rechteck mehrfach benötigt, kann es über Kopieren & Einfügen vervielfältigt werden. Es kann außerdem sinnvoll sein, häufig verwendete Formen in einer separaten Datei zur späteren Wiederverwendung zu speichern.

Im Gegensatz zu CAD-Software, die für maßstäbliche technische Zeichnungen ausgelegt ist, ist Square Sketch in erster Linie für nicht-maßstäbliche Skizzen gedacht.

Eine Skizze soll hauptsächlich die Idee darstellen, wie etwa die Anzahl, Anordnung, grobe Größenverhältnisse und Beschriftung der Teile eines Gegenstandes. Aber eine Skizze ist nicht nur auf Gegenstände beschränkt, sondern kann auch beispielsweise Diagramme enthalten.

Square Sketch arbeitet beim Zeichnen nicht mit physikalischen Größeneinheiten. Längen beziehen sich stattdessen auf die Anzahl der Rasterquadrate. Wenn du allerdings möchtest, kannst du dir zu einem Rasterquadrat eine bestimmte physikalische Größe denken und damit maßstäbliches Zeichnen nachbilden. Beim Export oder Druck kann zudem die physikalische Größe eines Rasterquadrats eingestellt werden.

Diese Frage ist eng verwandt mit der vorherigen Frage zum maßstäblichen Zeichnen und dem Unterschied zwischen technischen Zeichnungen und Skizzen.

Im Gegensatz zu technischen Zeichnungen, die maßstäblich sind, gibt es in Skizzen meist keinen exakten Zusammenhang zwischen der dargestellten und der gedachten Größe. Die Größe der Darstellung orientiert sich eher am groben Raster und am Platz, der für die Beschriftung nötig ist. Die gedachte Größe kann dann in der Beschriftung stehen.

Da die App für Skizzen ausgelegt ist, setzt sie auf manuell gezeichnete Maßlinien mit manueller Beschriftung.

Bedienung

Die Texterstellung soll so einfach wie möglich sein, da Skizzen häufig viele Beschriftungen enthalten. Deshalb kann an eine beliebige Stelle geklickt werden und danach mit dem Schreiben begonnen werden.

Ein Einzelklick wählt auch in dieser Umsetzung wie erwartet alles ab, jedoch wird zusätzlich auch der Cursor gesetzt. Das entspricht dem gewohnten Verhalten wie in einem Texteditor. Ein Textobjekt wird jedoch erst erstellt, wenn danach das erste Zeichen getippt wird. Das verhindert das unbeabsichtigte Erstellen von leeren Textobjekten.

Zum Abwählen aller Objekte ohne das Setzen des Cursors kann Esc gedrückt werden.

Ein Doppelklick zum Erstellen von Text wird nicht verwendet, weil es eine aufwändigere Bedienung ist und die Aktion Setze Cursor dann je nach Kontext unterschiedlich wäre: Einzelklick innerhalb von Text und Doppelklick außerhalb.

Ja, das wäre ein Toggle-Verhalten. Wenn innerhalb einer Auswahl allerdings die Gestaltungsoption bei einigen Objekten gesetzt und bei anderen nicht gesetzt ist, ist das Verhalten nicht mehr so eindeutig. Viele Apps verhalten sich in dem Fall so, dass beim ersten Betätigen des Tastenkürzels zunächst die Option bei allen Elementen der Auswahl gesetzt und damit auf den gleichen Stand gebracht wird. Danach muss das Tastenkürzel erneut betätigt werden, um die Option letztendlich zurückzunehmen. Bei größeren Skizzen lässt sich oft nicht sofort erkennen, ob eine Auswahl einen gemischten Zustand hat und der Benutzer müsste den Vorgang Schritt für Schritt überwachen, um nicht das Tastenkürzel zu wenig oder zu viele Male zu betätigen.

Square Sketch handhabt das so, dass das gleiche Tastenkürzel zusammen mit Umschalt verwendet wird, um eine Gestaltungsoption zurückzunehmen. Das hat den Vorteil, dass es in allen Fällen direkt zum gewünschten Ergebnis führt. Das Zurücknehmen einer Option kann quasi „blind“ erfolgen und das Tastenkürzel kann auch mehrfach betätigt werden, ohne dass die Bedeutung zwischen Setzen und Rücksetzen wechselt.

Die Tastenkürzel zum Hinzufügen einer Füllung oder Pfeilspitze sind so konzipiert, dass sie bei mehrfacher Betätigung den Deckgrad der Füllung in drei Stufen bzw. die Anzahl der Pfeilspitzen in zwei Stufen erhöhen. Es wäre unintuitiv, wenn die Füllung oder die Pfeilspitzen nach der höchsten Stufe wieder verschwinden. Das Verhalten ist ähnlich wie bei Stift und Papier, wo ein Ausmalen einer Fläche schrittweise den Deckgrad erhöht und danach an eine Grenze stößt, jedoch nicht wieder transparent wird. Auch wäre es unpraktisch, wenn beispielsweise zum Entfernen des niedrigsten Deckgrades erst zu den höheren Graden durchgeschaltet werden muss und so zunächst das Gegenteil zum Entfernen geschieht.

Stattdessen kann Umschalt zusammen mit der Taste zum Hinzufügen einer Füllung oder Pfeilspitze genutzt werden, um den umgekehrten Effekt zu erzielen. Auch können Füllungen oder Pfeilspitzen mit dem Löschwerkzeug entfernt werden.

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